Gast » Anmelden

GDI Waldeck-Frankenberg

Gründung

Ausgangspunkt zur Gründung einer Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) „GDI Waldeck-Frankenberg“ war eine Informationsveranstaltung am 24. Juni 2013 im Amt für Bodenmanagement Korbach. In dieser Veranstaltung wurden die Möglichkeiten, Mehrwerte und Ziele einer regionalen Geodateninfrastruktur auch aus finanzieller Sicht sowie die konkrete Vorgehensweise bei der Antragsstellung für die IKZ erläutert.

Interkommunale Zusammenarbeit

Anfang des Jahres 2014 wurde vom Landkreis Waldeck-Frankenberg und allen 22 kreisangehörigen Kommunen eine Vereinbarung unterzeichnet, gemeinsam im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit eine landkreisweite Geodateninfrastruktur aufzubauen.
Die Ziele der IKZ sind:

  1. Erfüllung der INSPIRE-Richtlinie der Europäischen Union zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur
  2. Vereinfachte Datenverarbeitung durch gegenseitigen Zugriff aller Mitglieder auf die zur Verfügung gestellten Daten. Dies führt zu aktuelleren Daten bei geringeren Zugriffszeiten für die kommunalen Nutzer
  3. Kostenreduzierung durch Vernetzung und Veröffentlichung einer gemeinsamen digitalen Geoinfrastruktur auf Landkreisebene, Vermeidung von Doppelarbeit sowie gemeinsame Nutzung von Hard- und Software
  4. Förderung der regionalen Zusammenarbeit und Bündelung vorhandener Kompetenzen

Projekte

Darüber hinaus werden folgende Projekte umgesetzt:

  1. Aufbau und Betrieb eines gemeinsamen Geoservers
  2. Digitale Aufbereitung der Bauleitpläne
  3. Analyse von Problemstellungen, die durch den demografischen Wandel hervorgerufen werden

Das 1. Kooperationstreffen der „GDI Waldeck-Frankenberg“ fand am 04. Juli 2014 im Amt für Bodenmanagement statt. Bei diesem Treffen wurden die Arbeitsgruppen „Geoserver“, „Bauleitplanung“ und „Demografie“ gegründet, sodass die zuvor genannten Projekte ab sofort in Angriff genommen werden können. Kurz zuvor überreichte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke dem Vorsitzenden der GDI Landrat Dr. Reinhard Kubat einen Förderbescheid des Landes Hessen in Höhe von 100.000 Euro. Mehr Informationen erhalten Sie in den weiterführenden Artikeln vom 10.07.2014 und vom 20.06.2014.
Das Amt für Bodenmanagement Korbach steht in diesem Prozess als Berater und unterstützender Dienstleister zur Verfügung.